Posts mit dem Label Lyrics werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Lyrics werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

31.12.15





2015

Der Duft von Eichen, zarter Trauben Süße
und schwerer Würzigkeit in dir gefangen -
die Lilie blüht in dir nicht unnütz, Land des Südens,
Erinnerungen, Bilder - gute Siege.

Die Wahrheit sucht der Mensch nicht mehr, die bloße
Lüge gafft ihn an und will ihn bange
machen ob der vielen Kriege und des Friedens
Stimme? - übertönt von reißerischer Lüge.

Der Tod kommt näher und holt seine Garben.
Der Staub zerfällt, von dem wir Menschen sind,
aus dem wir Menschen wurden und verdarben.
Die Eitelkeit verstreut ihn in den Wind.

Was sind wir Menschen doch.
Was haben wir begonnen.
Und wie ist unser Werk so bald zeronnen.

Die Güte Gottes trägt uns immer noch.



31.12.2015 //NB 23:45

30.03.15

Was bleibt







Was bleibt


Wenn alle Dinge versagen
Dann berge ich mich bei Dir
Ich bin nur ein Fähnlein im Winde
Gehalten, getragen von Dir.

Was habe ich andres zu sagen
Als das Du mich hältst und erhältst?
Was ist das, mein so kurzes Leben
zerfliegt wie die Spreu auf dem Feld.

Nur Du bist geblieben für Immer.
Nur Du warst immer so treu.
Ich habe Dir gar nichts zu geben -
Deine Liebe ist jeden Tag neu.

Deine Liebe wird bleiben, wenn alles -
zusammengerollt wie ein Buch -
verschwinden wird aus meinem Leben.
Sie überwindet den uralten Fluch

und schafft eine neue Erde,
auf der dann Gerechtigkeit wohnt.
Ich berge mich heut in der Liebe
von Dem, der dann über uns thront.

27.02.2015

23.03.15

Requiescat in lacessendo







Requiescat in lacessendo

Was war in deines Wesens Eigenheiten,
was meine Seele sah und nicht empfing?
Was wohnte dort, so zwischen unsern Zeiten,
was mein Augen suchten ohne Sinn?

Ich suche deine Bilder ja noch immer, deine Augen,
ob Glück darinnen wohnt und welcher Schmerz.
Ich spüre deine Blicke selbst noch heute - 
ich suche immer noch das unbekannte Herz.

Die Wege sind getrennt, das Bild verklärt.-
Das Herz ist treulos bei uns Menschenkindern,
wo Treue wohnt, wo Treue sich verliert - 
als würde nichts den Lauf der Welt verändern.

Man erntet, was man sät, und Gott regiert.



23.03.2015


14.11.14

Schönheit







Schönheit

Begegne Dir an vielen Orten wieder
Ich begreife Dich nicht
Ich umschreibe Dich nicht

Warum gibt es Dich?

Du bist ein Rätsel, dich fassen keine Lieder
Und deine Existenz treibt meinem Herz
Die Tränen in die Augen

Ich weine, juble, staune innerlich

Ich höre, sehe, fühle, staune, schmecke
Ich breche auf, ich suche nicht, entdecke
Das Staunen wird nur ruhiger, tiefer, fest:

Wie kommts, das du so – unbegreiflich – bist?


14.11.2014


26.03.14

Für X.

Part I  

- Für X. - 

Mir scheint, als wären Worte, die wir sagen,
nur Schritte in der Halle andrer Wesen.

Und könnten wir in aus ihren Spuren lesen,
wir würden auch ihr Stille-Stehn ertragen.

Was soll ich sagen, als das all mein Innen,
ein Bau von großen weiten Hallen ist?

Da ist ein Turm mit hohen schlanken Zinnen,
mit einer Uhr, die tiefe Stunden misst.

Und Flure sind da,  viele, viele Räume,
in denen ich mein Leben aufbewahre.

Dort hinten lagern Pläne, da die Träume,
wo ich nicht jedem Zutritt zu gewähre.

In manchen bin ich oft, in manchen kaum,
und manche Gäste sehen vieles nicht.

Weil ich nicht will, dass man den Traum
berührt, den ich verehre, liebe, und zerbricht.

- Da ist ein Raum mit kleiner brauner Tür,
verschlossen wohl, fast fremd, wie nicht von hier.

Doch dieses kleine Zimmer gehört noch immer dir.


28/03/2009 NB

04.05.13

Bewegung



Bewegung


So schöne Dinge geschehen
wenn die Zeit verstreicht
wir alte Freunde wiedersehen
Vertrautes und Fremdes zugleich

Worte, die Trost sind und Mut
ein alter Gruß reicht für Morgen
bewegt mein alterndes Blut
verscheucht für heut meine Sorgen

Und still steht mein Herz
Still steht mein Gedanke.

Dir ein Danke.

04/05/2013 NB

14.03.13

Stadt aus Liedern






Stadt aus Liedern


So geh ich durch die Straßen meiner Lieder
klopf an die Häuser an,  wir begegnen
den Lächeln in meinem Gesichtern wieder
und auf der Gasse fällt ein warmer Ton aus Regen.

Das Antlitz eines Engels in meinen Ohren,
von menschlicher Ahnung geformt,
aus Wissen, des Bewusstsein wir verloren,
mit einer Kunst, die wir fast blind erlernt.

Blitzende Ahnung der Bilder, doch kaum
vermag sie der Mensch zu deuten
Und wer erklärt ihm seinen tönern Traum,
wenn wir seit jeher Gottes Angesichte scheuten?

11.09.2012 // NB // 23:59

09.02.13

Standpunkt






Standpunkt


Und plötzlich scheint die ganze Welt dann still zu stehen
Die Spitze des Lebens balanciert auf einem Punkt
Und ich will mich nicht länger um euch drehen.
Wie bin ich nur an diesen Ort gelangt?

Rücke den löchrigen Panzer zurecht
Breite deine Waffen vor dir aus
Du bist nicht länger Knecht
Wirf alle Bindung hinaus

Warte nur, bleibe stehen
Welchen Weg willst
du denn gehen?

Es gibt nur Dich 
und mich
Und das
bin

Ich.




09.02.2013 // NB


15.08.12

Aufbegehren




Aufbegehren

Ich schaue zurück auf den Garten,
auf die Blüten aus Jugend und Leben,
gepflanzt zwischen Hoffen und Warten
 - zerrissen von Sturm, Blitz und Beben.

Was bleibt noch von dem, was ich baute -
kein Gedächtnis, nur Staub auf den Bildern, -
so wie ich die Dinge einst schaute -
die verlorene Zeiten mir schildern.

Es war doch gepflanzt an den Bächen.
Es war doch gewurzelt in Dir.
Muss denn jeder Baumstamm mir brechen?
Was treibt mich, - was suche ich hier?


15.08.2012// CrusNB



31.07.12

Auf eine Zeit.



Auf eine Zeit.

Meine Hände spielten an den Bach -
gebückt, so sammelte ich Steine im Sand.
Und lief dem Lauf des Wassers tastend nach -
mit nackten Füßen erhielt ich meinen Stand.

Die Dinge, von den wir als Kinder träumten -
es bleibt uns die Erinnerung, gefunden.
- Denen wir einst nachgejagt und es versäumten,
sie für das Jetzt in unsren Herzen festzubinden.

Wie ein Moment, der ganz sich selbst verfällt;
Wie ein Moment, ganz ohne Angst und Leid.
Mit einem Augenblick erstaunt die Welt.

Das eingefangne Glück, und wie die Zeit
den Atem anhält,  nur für die Sekunde -
zeigt hinter unsre Horizonte weit...

 ...auf eine Zeit ganz ohne Tag und Stunde.



31.07.2012 // NB - Zu: How long - Dave Barnes

14.06.12

Gedankenzeichen






Gedankenzeichen

(zu "Perfect Darkness"/"Foot in the Door" - Fink)

Letzter süßer Schluck
aus meiner Tasse Kaffee
während die Banalität des Lebens und Leidens
an meiner Hängematte vorüberzieht.

Wortklänge und Klangworte richten mich auf
so kann ich stehend den Untergang sehen
von Illusionen und Träumen, die man hatte
und verliert, wie Kinder zu Grabe trägt.

Kraftvoller Punkt.

Der Kaffeering gräbt sich auf dem Schreibtisch ein,
die lächerlichen Jahresringe eines Alltags.
Oft auf der Jagd nach Inspiration
zwischen Stau auf der Autobahn und LCDs

Unverbindlicher Bindestrich  - 

- und doch hat jedes Zeichen seinen Sinn,
der nicht stimmig sein muss.
Jahrzehntelang schärfen wir die Gabe der Mustererkennung
und erschauen das eigene Leben nicht.

Die Fragen bleiben, 
die Antworten auch; 
sie finden aber selten zusammen, 
wozu auch,

Überraschend abschließendes Komma,

wenn die Pointe dieses Lebens erst klar wurde, nachdem der Witz schon erzählt ist - .



 

14.06.2012 // CrusNB

25.05.12

Apokalypse


 



Apokalypse

Als die letzten Lichter fielen
und sich in Schweigen die Welt einhüllte
senkte sich eine stumme Erkenntnis über die Himmel
Diese Welt wird so nie wieder sein

Und das wäre die bittre Erkenntnis
wenn uns nicht das Blätterfallen lehrte
das eine Hand das Fallen unergründlich hält
und sich das Heute verwandeln wird in ein Immer

Wo suchen wir unser Licht und was
bringt uns zum Schweigen, unsere vorlaute Rede -
Wahrheit erkennt nur das Herz, wo sucht es? -
wo endet mein Horizont nach so vielen Tagen?

Wenn die Zeit, dieses Heute, hineinfällt
wie ein Sandkorn im Strand sich verliert
im Anblick von Meer, den Wäldern, Gebirge
die eine neue Welt uns bereithält

und Dein Herz uns Erkenntnis lehrt.



NB
25.05.2012

03.05.12

Zu Allie Moss - Late Bloomer


 

Zu Allie Moss - Late Bloomer


Hülle mein Weinen in deine Lieder
Drücke den Abdruck der Schönheit in den Sand meiner Seele
Und flüstere es leise einmal wieder:
Vergib mir, liebe Seele, dass ich dich so quäle.-

Erstarkende Töne und Reime
Löcher der Seele und Licht, Gedanken voll Blut.
Ich binde mein Boot von der Leine
Und fahre ins Nichts. Die Ruhe tut gut.

Und finde in dem Wasser Lieder treiben
Beginne ihre Worte aufzuschreiben
Nehme diese Strophen mit an Land
Wo ich sie am nächsten Morgen fand.

Unverständlich - und mir doch bekannt.


 NB
03.05.2012 20:50

08.03.12

Vorfreude





Vorfreude


Ein Sonnenball zerhüpft von Dach zu Dach
die Spur aus Licht und warmen Tropfenflecken
Schon gehe ich gedankentastend nach
es ist wie ein sekündliches Entdecken

Im Frühling hält die Zeit an und vergibt
ganz ohne Zaudern zahlreiche Geschenke
ich fühle, wie das Leben wieder liebt
ich spüre, dass ich wieder leichter denke.-

Von den Hügeln, da purzeln hinunter am Spätnachmittag
die Bälle aus Licht und Sommergedanken
und trafen mich, der ich dort unten lag
und brachten meinen Alltags-Tag ins Wanken -

Für all die Schönheit möchte ich Dir danken.




08.03.2012 // NB