14.11.14

Schönheit







Schönheit

Begegne Dir an vielen Orten wieder
Ich begreife Dich nicht
Ich umschreibe Dich nicht

Warum gibt es Dich?

Du bist ein Rätsel, dich fassen keine Lieder
Und deine Existenz treibt meinem Herz
Die Tränen in die Augen

Ich weine, juble, staune innerlich

Ich höre, sehe, fühle, staune, schmecke
Ich breche auf, ich suche nicht, entdecke
Das Staunen wird nur ruhiger, tiefer, fest:

Wie kommts, das du so – unbegreiflich – bist?


14.11.2014


26.03.14

Für X.

Part I  

- Für X. - 

Mir scheint, als wären Worte, die wir sagen,
nur Schritte in der Halle andrer Wesen.

Und könnten wir in aus ihren Spuren lesen,
wir würden auch ihr Stille-Stehn ertragen.

Was soll ich sagen, als das all mein Innen,
ein Bau von großen weiten Hallen ist?

Da ist ein Turm mit hohen schlanken Zinnen,
mit einer Uhr, die tiefe Stunden misst.

Und Flure sind da,  viele, viele Räume,
in denen ich mein Leben aufbewahre.

Dort hinten lagern Pläne, da die Träume,
wo ich nicht jedem Zutritt zu gewähre.

In manchen bin ich oft, in manchen kaum,
und manche Gäste sehen vieles nicht.

Weil ich nicht will, dass man den Traum
berührt, den ich verehre, liebe, und zerbricht.

- Da ist ein Raum mit kleiner brauner Tür,
verschlossen wohl, fast fremd, wie nicht von hier.

Doch dieses kleine Zimmer gehört noch immer dir.


28/03/2009 NB