31.07.12

Auf eine Zeit.



Auf eine Zeit.

Meine Hände spielten an den Bach -
gebückt, so sammelte ich Steine im Sand.
Und lief dem Lauf des Wassers tastend nach -
mit nackten Füßen erhielt ich meinen Stand.

Die Dinge, von den wir als Kinder träumten -
es bleibt uns die Erinnerung, gefunden.
- Denen wir einst nachgejagt und es versäumten,
sie für das Jetzt in unsren Herzen festzubinden.

Wie ein Moment, der ganz sich selbst verfällt;
Wie ein Moment, ganz ohne Angst und Leid.
Mit einem Augenblick erstaunt die Welt.

Das eingefangne Glück, und wie die Zeit
den Atem anhält,  nur für die Sekunde -
zeigt hinter unsre Horizonte weit...

 ...auf eine Zeit ganz ohne Tag und Stunde.



31.07.2012 // NB - Zu: How long - Dave Barnes

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